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Evoloop Communication | 7 Content Marketing Irrtümer
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7 Content Marketing Irrtümer

In der digitalen Welt in das Schlagwort ‚Content Marketing‘ momentan in aller Munde. Doch wie so oft im Leben passiert es immer wieder, dass viele mitreden, ohne genau zu wissen, was eigentlich darunter zu verstehen ist und welchen Sinn bzw. Nutzen das Content Marketing für eine Marke oder ein Unternehmen haben kann. Lesen Sie hier, worauf es dabei ankommt und welchen Irrtümern wir in der Praxis immer wieder begegnen…

Irrtum Nr. 1: Ein einziger SUPER-Post bringt den Durchbruch

Vergleichbar zum One-Hit-Wonder in der Musikbranche reicht auch beim Content Marketing ein einziger vielbeachteter Post nicht aus, um im Ranking ganz nach oben zu schießen und dauerhaft geschäftlich erfolgreich zu sein. Auch wenn manche Berater etwas anderes suggerieren, die unbequeme Wahrheit lautet: Langer Atem und mehr als ein vielbeachteter SUPER-Post sind notwendig!

Die gute Nachricht: Mit intelligentem Einsatz Ihrer Ressourcen und Ihres Budgets erreichen Sie Schritt für Schritt eine loyale Community.

Irrtum Nr. 2: Top-Beiträge dürfen nur auf den eigenen Seiten veröffentlicht werden

Es ist naheliegend anzunehmen, dass es sinnvoll sein könnte, besonders wertvolle Inhalte nur dort zu publizieren, wo Sie Ihnen direkt zugeordnet werden. Um Nutzen im Sinne von zusätzlichem Traffic, Verlinkungen und Verbreitung in den sozialen Medien erzielen zu können, gibt es jedoch eine wichtige Voraussetzung: Ihre Website oder Ihr Blog müssen bereits bekannt sein bzw. ausreichend Follower und regelmäßige Leser haben!

Was können Sie tun, wenn das noch nicht der Fall ist? Erzielen Sie einen Booster-Effekt für die Kommunikation Ihrer besten Ideen, indem Sie themenbezogenen ganz gezielt passende Seiten identifizieren, die bereits über die notwendige Reichweite und Reputation verfügen. Ein dort veröffentlichter Beitrag kann deutlich mehr bewirken, als auf Ihrer eigenen Homepage.

Irrtum Nr. 3: Guter Content verbreitet sich ganz von selbst

Ein in der Praxis häufig anzutreffender Trugschluss ist, dass Content sich von ganz alleine verbreitet, wenn er nur gut genug und wegweisend ist. Allenfalls schnell noch ein bisschen dazu twittern, das Ganze noch bei Facebook posten – und dann einfach abwarten…

Mit diesem ‚Rezept‘ sind Sie auf dem Holzweg!

Doch wie funktioniert stattdessen die PR für den Content? Um den Inhalt Ihrer Beiträge gewinnbringend auch zu den Teilen Ihrer Zielgruppe zu transportieren, die Sie bisher noch nicht erreichen, bedarf es einer entsprechenden Konzeption von Beginn an. Finden Sie heraus, welche Meinungsbildner und Multiplikatoren es gibt, welche Kooperationen hilfreich sein könnten und wo sich funktionierende ‚Drehscheiben‘ für die Streuung Ihrer Online-Inhalte befinden.

Irrtum Nr. 4: Einfach drauflos schreiben – jeder kann Content erstellen

Keine langwierigen Abstimmungsprozesse über Inhalte und Formulierungen, keine Missverständnisse beim Briefing, keine zusätzlichen Kosten: Es klingt so verlockend, den Content einfach selbst zu erstellen. Zumal moderne Technologien es erlauben, immer und überall zu schreiben…

Warum also nicht Lücken im Terminkalender oder die Mittagspause dafür nutzen, die eigenen guten Ideen ganz authentisch mit eigenen Worten zu präsentieren und direkt online zu stellen?

Das kann sogar funktionieren – je nach Zielgruppe und je nachdem, wie vertraut man miteinander ist. Doch wenn vor allem potenzielle Kunden angesprochen werden, kann auch ein gegenteiliger, abschreckender Effekt eintreten. Dazu kommt: die Kriterien, nach denen Suchmaschinen den Content bewerten, verändern sich permanent und werden komplexer. Was gestern noch ein erfolgversprechender Optimierungs-Trick war, kann sich heute schon schädlich auswirken.

Unsere Kunden bloggen teilweise selbst (einige Tipps dazu finden Sie hier: http://evoloop.com/tipps-fuer-business-blogs/) und lassen ihre Entwürfe bei Bedarf von uns professionell überarbeiten. Andere konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft und vertrauen uns die Content-Erstellung an. Dazwischen gibt es viele bewährte Mischformen…

Irrtum Nr. 5: Auf die Länge kommt es an…

Fragen Sie zwei Experten und Sie bekommen drei Antworten – im Hinblick auf die optimale Länge von Beiträgen und Inhalten gibt es einen immerwährenden fachlichen Disput. Befürworten die Einen kurze Texte (schließlich ist die Aufmerksamkeitsspanne der Leser doch kurz), argumentieren Andere mit besseren Konversionsraten bei langen Artikeln.

Doch kommt es wirklich nur darauf an, Wörter zu zählen?

Unserer Erfahrung nach sollte die Länge der Beiträge auf Ihren Internetseiten primär von den zu transportierenden Inhalten und der jeweiligen Zielsetzung abhängen. Holen Sie Ihre Kunden ab und orientieren Sie sich an deren Informationsbedürfnissen: Liefern Sie Argumente, ergänzen Sie Erläuterungen bei erklärungsbedürftigen Erzeugnissen oder Dienstleistungen, zitieren Sie Studien und Statistiken oder setzen Sie entscheidungsrelevante Impulse – immer so viel wie nötig und so wenig wie möglich!

Wenn Sie die Inhalte dann noch gut gliedern, Zwischenüberschriften einfügen und ggf. weiteren Content (wie z.B. Bilder oder Videos) hinzufügen, werden Ihre Leser das sicher ebenso honorieren wie auch die Suchmaschinen.

Irrtum Nr. 6: Mehr bringt mehr!

Man sollte meinen, dass es überflüssig sein sollte, diesen Aspekt zu beleuchten. Schließlich ist es offensichtlich, dass doppelt so viel Content nicht doppelt so hohe Umsätze oder Gewinne generieren kann. Doch in Zeiten, in denen eine ganze Branche sich auf die massenhafte Produktion kostengünstiger Inhalte spezialisiert hat (wobei diese häufig neben- oder freiberuflich von Laien produziert werden, die keinen Bezug zu Ihren Kunden haben), werden wir immer wieder mit Fragen zu quantitativen Effekten des Content Marketings konfrontiert.

Unser Rat: Setzen Sie in jedem Fall zunächst auf die gute alte Weisheit ‚Klasse statt Masse‘. Veröffentlichen Sie lieber weniger, dafür aber qualitativ hochwertigere Inhalte, die das Image und die Marktposition Ihres Unternehmens oder Ihrer Brand stärken! Wenn die Qualität des Contents und der Mehrwert für die Community sichergestellt sind und darüber hinaus noch Budget verfügbar ist, kann man mit Hilfe moderner Tools genau analysieren, welche Themen vom Publikum besonders geschätzt werden und in diesen Bereichen dann ggf. weitere Schwerpunkte setzen…

Irrtum Nr. 7: Content Marketing und Linkbuilding haben eine identische Zielsetzung

Vorsicht kann geboten sein, wenn Ihnen jemand erläutert, Content Marketing sei sozusagen Linkbuilding 2.0! In der Vergangenheit wurden oftmals Inhalte nach systematischen Kriterien in großen Mengen nur zu dem Zweck erzeugt, um über möglichst viele Links Einfluss auf das Suchmaschinenranking zu nehmen. Nachdem die Anbieter auf dieses ‚Spamming‘ reagiert haben, haben sich die Spielregeln im Netz geändert – Content Markting ersetzt jedoch keinesfalls das Linkbuilding! Dies bleibt eine eigene Disziplin, hat allerdings an Bedeutung verloren…
Guter Content wird nach anderen Kriterien bewertet, denn ein populärer Post kann ggf. nur wenige Links nach sich ziehen – doch er kann tausendfach geteilt werden! Dahinter stehen ganz andere Konzepte und Absichten, die im Idealfall auf einer Content Strategie basieren sollten.

Kommen Sie bei Fragen zum Content Management gerne auf uns zu und nehmen Sie Kontakt auf.

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